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Zuse als Künstler

   

Besucher konnten Bilder anfangs nur im Hause Zuse kaufen. Das änderte sich, als Kurt Pauli 1979 bei der Eröffnung des Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) einen Kongress über den „Einsatz von Computern in Architektur, Bauwesen und Städteplanung“ (PARC), durchführte, Konrad Zuse die Eröffnungsrede hielt und Kurt Pauli mit seinem Team organisierten eine Zuse-Gemäldeausstellung mit 30 Bildern, die alle verkauft wurden. „Diese künstlerisch Arbeiten entstanden ohne besondere Ausbildung, aus Liebhaberei", war im Prospekt zu lesen.

 

 


Kosmologie in Öl
  Konrad Zuse – eine Persönlichkeit humanistischer Prägung, Berliner Humor, Berliner Toleranz, Glaube an das Unentdeckte, Freude am Lernen und Erkennen, seiner Kreativität verpflichtet – ein erster Hauch von Sendungsbewusstsein. Seine spätere Malerei gab ihm Entspannung und Erfüllung. 

Nach der ersten durch Grafik und Aquarelle bestimmten Periode umfasste seine spätere Phase der Ölmalerei einen Lebensabschnitt. Er hatte als Persönlichkeit jene Erfindung hinter sich, die ihm einen exponierten Platz in der Weltgeschichte gibt – nicht als Tüftler, sondern als Stratege des Humanismus.  Er bezog die Spannung seines Werkes auf sich selbst, aus seiner wissenschaftlichen und musischen Dualität und der Suche nach seiner spezifischen künstlerischen Wahrheit.

Die letzten Gedanken von Konrad Zuse anlässlich seines Vortrags zum 85. Geburtstag: „Gewissermaßen als Gegenpol zur Computerwelt habe ich mir die Malerei ausgewählt. Einerseits freut es mich, dass ich zu den Künstlern gehöre, deren Bilder viel Anklang gefunden haben, andererseits betrachte ich die Malerei immer noch als ein Hobby.“ 

 


        Portrait von Bundespräsident Roman Herzog 
Angeregt durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband durch Bundespräsident Roman Herzog, beschloss Zuse, seinen Dank künstlerisch zu gestalten. Das wohl letzte Bild wurde zwar fertig, die Zeit zur Übergabe blieb ihm jedoch nicht mehr. Der Bundespräsident veranstaltete am 12. September 1997 im Schlosspark Bellevue ein "Festival der Ideen", auf dem Multitalente aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft geehrt sowie der Jugend als Vorbild empfohlen wurden.
 
      Zu dieser Veranstaltung wurde Kurt Pauli eingeladen und überreichte dem Bundespräsidenten das von Konrad Zuse gemalte Portrait.

 

Zuse Bilder können als Buntdrucke, veredelte Kunstdrucke oder
originale Ölbilder erworben werden. 

     

 
      Architektur verbindet, 1977 (50x60 cm)

 

 

      Schwingungen, 1976 (50x60 cm)

           
                

   

    Wohnen und Freizeit, 1980 (60x50 cm) 

 

           
                 

 

 
      Visionen einer Stadt, 1984 (70x50 cm)

 

 

   
      Idyllisches Dorf, 1991 (70x50 cm)
 
 

 
      Gebaut für die Zukunft, 1967 (60x50 cm)

 

 

 
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